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Cornelius Lanczos

     

Cornelius Lanczos ist am 2. Februar 1893 in Székesfehérvár geboren.     

Cornelius Lanczos wurde in der ganzen Welt bekannter und anerkannter Mathematiker und Physiker. Er verbrachte seine Schuljahren in Székesfehérvár, lernte immer mit guten Ergebnissen, obwohl er oft krank war. Er führte seine Studien in Budapest, wo er an der Universität Experimentalphysik bei Lorand Eötvös, theoretische Physik bei Izidor Fröhlich studierte.
Er hatte besonderes Interesse aber zu der theoretischen Physik. Dazu schrieb er seine Doktorarbeit 1919.

Seit 1920 ist er Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Einstein begegnete er im Jahre 1921, daran erinnerte er sich: „Bloss einige Minuten lang konnten wir miteinander sprechen, ich bewunderte ihn, zitterte gespannt in allen Gliedern, mein Herz klopfte heftiger, als ich ihn erblickte. „

Auf Einsteins Anregung begann sich Cornelius Lanczos mit der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er in Deutschland und wurde in Freiburg bis 1924 Assistent von Franz Himstedt, und besuchte Einstein häufig in Berlin; während dieser Zeit veröffentlichte er zum Thema Gravitationstheorie seine Artikel, und wurde Notar der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
Seit 1924 war er Assistent von Madelung an der Goethe-Universität. Er bereitete die zweite Ausgabe des Buches von Madelung vor, das schon mit mehreren mathemathischen Themen ergänzt, u.a. mit Verwendung der Green-Funktion, Grenzwertrechnen und Relativitätstheorie.

     

Lanczos veröffentlichte in kaum 10 Jahren mehr als 30 Arbeiten, meistens in der Zeitschrift für Physik, war seit 1928 schon unmittelbarer Assistent von Einstein.
1939 wurde er als Professor für Mathematik und Physik an die Purdue Universität in den USA ingeladen. Während des Zweiten Weltkriegs blieb er hier und konnte sich mit seinem Lieblingsthema, mit der Kvantummechanik beschäftigen, publizierte sowohl in der Zeitschrift für Physik, als auch in Physical Review.

Bis 1949 arbeitete er in den USA vor allem für angewandte Mathematikwissenschaft. Seine speziellen Forschungsthemen waren u.a. die Integral- und Differentialgleichungen, die Wahrscheinlichkeitsrechnung.


1952 kehrte er nach Europa zurück, arbeitete an der Einheitstheorie der Gravitation, Elektrodynamik und Kvantummechanik, deren er den Namen dynamische Relativität gegeben hat. Cornelius Lanczos war besonders gut gebildet, konnte drei Sprachen, spielte Klavier, führte hervorragend seine Vorträge. 1960 bekam er in den USA für seine Mátrix-Theorie die Anerkennung höchster Stufe. An vier Universitäten wurde er zum Ehrendoktor gewählt.

1973 wurde er ehrenhalbes Mitglied der Eötvös Loránd Physikalischen Gesellschaft. 1974 kehrte Lanczos zur Einladung der Ungarischen Wissenschaftsakademie /MTA/ nach Ungarn zurück, am 24.06.1974 ist er in Budapest gestorben.

 

 
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